Sonntag, 2. Dezember 2012

Türchen 2: Weihnachtsstress – dieses Jahr ohne mich!

Auch heute noch ein Türchen von mir.



Weihnachtsstress – dieses Jahr ohne mich!

Das kennt doch eigentlich jeder, gerade vor Weihnachten wird es immer besonders stressig. Da muss man Geschenke kaufen, Plätzchen backen, zu diversen Weihnachtsfeiern erscheinen und so weiter. Muss man?

Vor allem für Bastler beginnt jetzt noch zusätzlich der Stress alle handgemachten Geschenke rechtzeitig fertig zu stellen, genügend Karten für den Eigenbedarf und die restliche Familie zu basteln und vielleicht sogar noch einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu füllen.

Da werden der Spaß am Werkeln und die Vorfreude auf Weihnachten schnell zum Stress. Aber das muss nicht sein! Daher hier meine 10 Tipps, wie ihr dem (Vor-)Weihnachtsstress dieses Jahr entgeht:

  1. Grundlegend: Müssen muss keiner! Trau dich ruhig auch mal „Nein“ zu sagen. Manchmal schafft man es einfach nicht alle Weihnachtsfeiern zu besuchen, für die entfernte Cousine mal eben noch 35 Weihnachtskarten zu basteln und genug Schals und Socken für den Weihnachtsmarkt zu stricken.
  2. Das A und O ist die Planung. Schreibe dir möglichst frühzeitig alle wichtigen Weihnachtsinfos auf: Für wen brauchst du ein Geschenk? Wer bekommt eine Karte geschickt? Wann sind welche festen Termine? So verliert man nie den Überblick auch wenn es stressig wird.
  3. Führe am besten schon über das Jahr hinweg eine Geschenkeliste. Immer wenn du etwas Schönes siehst, über das sich ein lieber Mensch freuen könnte, trage es direkt dort ein. Manche Geschenke kann man sogar bereits direkt kaufen und daheim bis zum Fest verstauen. Und wichtig: Schreibe dir immer dazu, wo du es gesehen hast, sonst fängt du Mitte Dezember wieder an zu suchen!
  4. Führe einen kleinen Terminplaner oder nutze deinen normalen Kalender um vorab festzuhalten, wann du was fertig oder gekauft haben möchtest oder musst. Die Karten für Familie und Nachbarn können direkt am Weihnachtstag persönlich übergeben oder eingeworfen werden. Das Geschenk für Tante Ann in Amerika sollte aber schon eine ganze Weile vorher unterwegs sein! Und wichtig: Plane immer Puffer ein!
  5. Manchmal muss man von seinen eignen Erwartungen Abstand nehmen. Klar würde man gerne alle Plätzchen selber backen, nur Handgemachtes verschenken und alle Lieben an den Feiertagen besuchen. Aber ganz ehrlich: Wer schafft das schon? Erlaube dir ruhig die Plätzchen zu kaufen, wenn du es dafür dann in Ruhe schaffst die Socken für Mama fertig zu stricken. Verabrede dich mit deiner Lieblingstante direkt für den Januar, dann habt ihr viel mehr Zeit zu quatschen als wenn du am 25. mal kurz vorbeischaust, aber eigentlich schon wieder wo anders sein müsstest. Man darf eben auch nicht zu hart mit sich selbst sein.
  6. Mach dir bewusst: Es ist nie zu früh! Klar fühlt es sich seltsam an Weihnachtskarten im Mai zu basteln und im August am Pool schon über die Geschenke nachzudenken. Aber alles was du frühzeitig erledigt hast, nimmt am Ende des Jahres den Stress. Neue Deko-Elemente und Material zum Geschenkverpacken habe ich dieses Jahr schon im September und Oktober besorgt. Wieso nicht?
  7. Triff vielleicht auch ein paar Vereinbarungen mit Freunden und Familie. Der bekannte Satz „Wir schenken uns nichts!“ funktioniert so meist nicht. Irgendwie hat man ja doch das Bedürfnis dem Anderen etwas Gutes zu tun. Aber wie wäre es denn, wenn man statt den üblichen Geschenken beispielsweise einen gemeinsamen Wochenendtripp fürs nächste Jahr plant oder einen Gutschein für ein gemeinsam besuchtes Event (Konzert, Messe etc) verschenkt?
  8. Besonders wichtig ist es, dass man sich wirklich auch mal Zeit nimmt für Dinge, die einem wichtig sind. Rituale und Traditionen können da hilfreich sein. Ich gönne mir beispielsweise jedes Jahr einen gemütlichen Abend mit Tee, Kerze und Weihnachtsfilmen und packe dann in alle Ruhe dabei meine Geschenke ein. Man muss sich wirklich ab und zu selbst zwingen sich diese Ruhe zu gönnen!
  9. Wo wir schon bei Traditionen sind: Manchmal muss man sich auch erlauben alte Traditionen zu brechen. Mit den Jahren sammelt sich da so Einiges an. Da feiert man am 24. bei der einen Familie, fährt zum Mittagessen am 25. zur Familie des Partners, ist nachmittags zum Kaffee bei der Nachbarin und abends findet dann noch das Wichteln mit dem Freundeskreis statt. So schön diese festen Termine sind, irgendwann wird es einfach zu viel. Da sollte man dann überlegen, ob sich einige Termine nicht zusammenlegen oder nach die Feiertage verschieben lassen.
  10. Und abschließend möchte ich euch mitgeben: Denkt öfter einfach mal an den eigentlichen Hintergrund von Weihnachten. Da geht es nicht um haufenweise Geschenke, 10 Vereins-Weihnachtsfeiern und die perfekte dekorierte Wohnung. Da geht es viel mehr um Besinnlichkeit, Gemeinschaft und Liebe und genau diese Werte sollten (eigentlich) auch bei uns im Mittelpunkt stehen.

So, und damit wünsche ich euch eine stressfreie Weihnachtszeit!

Liebe Grüße,
Stefanie

PS: Diesen Blogpost habe ich übrigens schon am 24.10. vorgeschrieben, denn auch für den Blog gilt: Es ist nie zu früh!

1 Kommentar:

Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freu mich sehr über die lieben Worte!

Viele Grüße,
Stefanie

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