Donnerstag, 13. Dezember 2012

Türchen 13: Singende und klingende Weihnacht!


Hinter Türchen 13 findet ihr einen musikalischen Beitrag von Cynthia. Vielen Dank dafür!


Singende und klingende Weihnacht!

So sollte es jedenfalls in meinen Augen - und Ohren - sein.
Aber leider weiß ich, wie es selbst in meiner mit musikalischer Früherziehung gesegneter Familie mit der Hausmusik - und dann auch noch zu Weihnachten? - aussieht.

Also weg mit der Peinlichkeit einen VORtrag halten zu müssen, damit Knecht Ruprecht auch die Rute stecken lässt.
Musik macht nämlich glücklich - und Musik selber machen erst recht. Und am Besten Alle zusammen.

Damit unser Weihnachtslied auch Schwung erhält, brauchen wir zuerst einmal ein Rhythmus-Instrument.
Sicher, die Melodie wird oft für das Wichtigste an einem Song gehalten. Aber ohne den Rhythmus, den Groove ist jede noch so schön gesungene Tonfolge langweilig.

Aus einem Einwegglas und etwas Reis kann man ein wunderbares Samba-Ei zaubern. Einen Samba-Reis!


Eine Handvoll Reis in ein kleines Schraubglas füllen. Zuschrauben, fertig.
Jetzt nimm das Glas in die Faust und bewege die Hand gleichmäßig hin und her.
Hörst du wie der Reis gegen das Glas trifft und dabei ein feines helles Geräusch macht? Mich erinnert es an Pferdehufe im Schnee.
Jingle Bells, jingle Bells...


Probiere mal aus, wie du den Sound durch das Schütteln der Hand beeinflussen kannst.
Ich bewege meine Hand aus den Ellenbogen heraus am liebsten vor und zurück. Jetzt betone regelmäßig jede vierte Vorbewegung, in dem du mit der Hand stärker nach vorne boxt.
Und auch schnell zurück, der Ton soll nur lauter werden, aber nicht länger brauchen.
Bei dem Winterschlittenlied wäre es in der ersten Zeile immer auf dem "jing" kräftig vor.
Hübsch klingen auch Linsen in einer kleinen Flasche. Probiert ruhig mal aus, was eure Küche so musikalisch zu bieten hat.


Jetzt brauchen wir für Weinachten noch ein Glöckchen.
Sucht Euch eine Tasse oder Becher und einen Teelöffel. Wer Angst um sein teures Porzellan hat, nimmt lieber ein Essstäbchen oder Plastiklöffel.


Mit leichten !! Schlägen entlockt man den Tassen klingende Töne. Jede Tassenform klingt anders. Bei hohen schrägen Formen können auch unterschiedliche Tonhöhen versteckt sein. Probiert auch hier einmal aus, was ihr hören könnt.

Überhaupt ist zuhören -und zwar sich selbst und gleichzeitig, denen mit denen man musiziert- der Schlüssel zu schönen Zusammenklang!

Die Tassenglocke ist schnell zu laut und nervig. Daher würde ich sie nicht auf jedem Taktschlag anwenden. Lieber dezent und als Akzent, zB am Anfang eines Taktes oder Ende einer Liedzeile.
Ich habe hier einmal versucht, einen Text mit einer Begleitung zu notieren. Damit ihr eine Vorstellung von der Idee bekommt. Ihr sollt Euch aber nicht sklavisch daran halten. Jedes Weihnachtslied lässt sich damit frisch aufhübschen. Und besonders wenn man die einzelnen Instrumente verteilt, wird es schnell zu einem flotten Klang.


Noch ein Tipp:
Spielt mit jedem Lied ein wenig länger, anstatt viele -ohne großen Erfolg- durch zu hecheln.
Die erste Strophe in einer Endlosschleife immer weiter ausprobiert, bis - auch gerne mal erst nach 10 Minuten (und länger) langsam ein Groove entsteht - das ist musikalischer Alltag.
Und schaut ruhig was für Klänge es noch in der Küche gibt. (ein Metallsieb und mit einem Messer darüber streichen, Eine Vorratsdose mit den Fingerkuppen oder -nägeln klopfen, einen Eierschneider zupfen.

Viel Spaß mit der klingenden Weihnacht!
Cynthia von der Schmuckburg

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Stefanie

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