Mittwoch, 25. Juli 2012

Buchvorstellung: Auf den Spuren der Nahtoderfahrungen

Ich habe mich letzt bei BlogdeinBuch angemeldet und direkt ein spannendes Buch zugeschickt bekommen. Mich wundert ehrlich nicht, dass sich für dieses Buch recht wenige Blogger beworben hatten. Aber Glück für mich, ich fand das Thema super spannend und habe mich richtig gefreut, es vom Butzon-Bercker Verlag zugeschickt zu bekommen.

Auf den Spuren der Nahtoderfahrungen – Günter Ewald

Bild: 


Seiten: 176

Preis: 16,95€

Gelesen: Juli 2012

Worum geht’s:
Das Buch behandelt die Frage, ob es eine unsterblich Seele gibt. Allerdings nicht, wie die meisten entsprechenden Bücher, auf einer religiösen Ebene sondern wissenschaftlich. Anhand von Erfahrungsberichten wird zuerst umrissen, welche Arten von Nahtoderfahrungen bekannt sind. Dann wird mit physikalischen Grundlagen erläutert, wie diese Phänomene zu deuten sind und wo sie ihre Ursache haben könnten.

Fazit:
Ich fand das Thema direkt ansprechend und war mächtig gespannt auf das Buch. Zuerst einmal hatte ich nicht gewusst, wie viele Seiten das Buch hat und war doch recht überrascht, wie schmal es ausfiel. Ich hätte zu einem solch komplexen Thema eher einen dicken Wälzer erwartet. Aber gut, man kann wichtige Dinge ja auch kurz und knapp erläutern, das spricht in vielen Fällen ja sogar für den Autor. 

Gerade zu Beginn des Buches bilden die Erfahrungsberichte einen Großteil des Inhalts. Ich muss zugeben, dass ich bei manchen Berichten wirklich Gänsehaut bekommen habe und habe es dann ehrlich vermieden abends alleine im Bett noch in dem Buch zu lesen. Ich bin da etwas schreckhaft, was sowas angeht. Die Berichte sind auf jeden Fall sehr interessant und nachvollziehbar, wenn auch teilweise echt unheimlich. 

Der zweite Part des Buches befasst sich mit der wissenschaftlichen Erklärung der Erlebnisse. Ich mag solche wissenschaftlichen Erklärungsversuche sehr gerne und lese entsprechende Bücher auch gerne. Allerdings hat es Günter Ewald leider recht schnell geschafft mich abzuhängen. Zwischen Fachbegriffen (die teilweise leider nirgends erläutert wurden) und komplexen Zusammenhängen, fühlte ich mich ziemlich hilflos. Ich habe das Gefühl die Erklärungen daher nur teilweise und nie vollständig verstanden zu haben, was ich sehr schade finde.  

Nach der Lektüre des Buches steht für mich aber wirklich fest: Wenn die Erfahrungsberichte der Personen wahr sind, dann kann man eigentlich gar nicht daran zweifeln, dass Körper und Seele nicht auf ewig verbunden sind und auch nicht gemeinsam sterben. Zu viele Erlebnisse überschneiden sich, zu viele Fakten lassen keine andere Erklärung zu. Spannende Sache! Gerade die Berichte von Kindern waren für mich hoch interessant, könnte man Erwachsenen noch unterstellen, sie hätten bereits von Phänomen wie dem Licht am Ende des Tunnels gehört und sich entsprechendes eingebildet, so bin ich sicher, dass Kinder - die mit diesem Thema noch keinerlei Kontakt hatten - nur wirklich Erlebnisse wiedergeben können. 

Ich bin vom generellen Inhalt des Buches begeistert und hätte gerne noch mal gelesen. Doch die Ausführung im wissenschaftlichen Teil lässt, meiner Meinung nach, leider zu wünschen übrig. Es reicht daher nur für 3 von 5 Sternen.

Wer das Buch auch lesen möchte, kann es übrigens hier bestellen.

Liebe Grüße,
Stefanie

Kommentare:

  1. I read the book in English and loved it.
    Sofie - Nice

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  2. Die Seite ist interessant, da werd ich mich auch mal anmelden bei Gelegenheit :)

    lg Caro ^-^
    http://wint3rkind.blogspot.com/

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  3. Eine tolle Seite, ich hab auch erst überlegt, ob ich mich für das Buch bewerbe, an sich mag ich solche Sachen, aber dann doch lieber nicht, denn ich habe da wohl meine eigene Meinung, an der man nicht ruckeln kann und von der ich voll überzeugt bin. Ich stehe den beiden Seiten da eher kritisch gegenüber, ich bin der festen Überzeugung dass es nicht nur wissenschaftlich erklärt werden kann, aber auch, dass es nicht die Seele ist, die da auf Reisen geht. Falls dich meine Theorie interessiert: Ich denke Bewusstsein und Seele ist getrennt zu sehen. Stirbt man, verliert man das Bewusstsein, nur die Seele bleibt- heißt man kann diesen Prozess nicht aktiv wahrnehmen. Am Rande des Todes hat man noch das Bewusstsein, man nimmt das Sterben wahr, aber es ist nicht die Seele die auf Reisen geht. Das selbe bei außerkörperlichen Erfahrungen. Sagt ja schon das Wort- außerhalb des Körpers. Das impliziert für mich, dass es einen Körper gibt. Stirbt man, ist man tot- gibt es keinen Körper mehr also auch keine außerkörperlichen Erfahrungen. Ich glaube daran, dass es eine Seele gibt, aber die Reise der Seele werden wir nie wahrnehmen können. Vielen nimmt das die Angst vor dem Tod, dass sie glauben, sie wissen ein bisschen was danach kommt...aber was wirklich danach kommt, ist nicht wahrnehmbar. Was alle denken, was danach kommt, ist eigentlich noch davor. Sowas kann auch durch Schock, Traumata etc. ausgelöst werden und sagt für mich nichts über den Tod an sich aus

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  4. Ich fand das Buch sehr gut, auch wenn ich mich nicht so wirklich mit der Thematik auseinander setze :>

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Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freu mich sehr über die lieben Worte!

Viele Grüße,
Stefanie

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