Montag, 30. April 2012

Buchempfehlung März/April -1-

Bei der lesenden Minderheit hieß das Buch-Thema für März/April "Lies ein Buch, dessen Geschichte in Indien spielt!" und ich war wieder dabei.

Um genau zu sein, habe ich 2 Bücher gelesen, die zu diesem Thema passen. Und zwar „Triffst du Buddha, töte ihn!“ von Andreas Altmann und „Siddharta“ von Hermann Hesse. Und ich muss dazu sagen, dass ich diese Bücher nicht extra wegen dem Thema bei der lesenden Minderheit gekauft habe, sondern tatsächlich schon ein paar Wochen im Schrank stehen hatte und sowieso unbedingt demnächst lesen wollte. Sehr passend also.

Heute möchte ich euch aber erst mal nur eines der Bücher vorstellen. Das zweite folgt dann innerhalb der nächsten Tage auch noch.


Triffst du Buddha, töte ihn! – Andreas Altmann

Bild:



Seiten: 254

Preis: 9,99€

Gelesen: März 2012

Worum geht’s:
Andreas Altmann ist Reiseautor und berichtet in diesem Buch von einer Reise durch Indien. Dort will er Ruhe finden. Das Buch trägt daher passender Weise den Untertitel „Ein Selbstversuch“.

Nachdem Altmann eine Weile erfolglos durch Indien gereist ist, findet er eine Art Trainingscamp für inneren Frieden. Zu Beginn werden alle persönlichen Gegenstände eingesammelt und für die Zeit des Trainings sind jegliche Gespräche verboten. So beginnt ein ständiger Wechsel zwischen dem Versuch das Meditieren ernsthaft zu erlernen und dem Finden zur eigenen Mitte.
Andreas Altmann hält sich strikt an alle Regeln, nur das Schreiben lässt er sich nicht verbieten.

Fazit:
Ich muss zugeben, dass mich Indien als Land nicht besonders interessiert. Irgendwie habe ich dazu keinen Bezug – auch nach der Lektüre des Buchs nicht. Aber, und ich denke, darum geht es Andreas Altmann vordergründig, nun frage ich mich, ob und wie ich ein solches Trainingscamp überstehen würde und ob die Meditation mir genau so schwer fallen würde. Der sehr persönliche Bericht über diesen Selbstversuch hat mir gut gefallen.
Auf die Frage, wie der Titel zu verstehen ist, habe ich aber auch nach der Lektüre keine Antwort gefunden. Das Buch geht auf dieses Thema (meiner Meinung nach) gar nicht ein, was ich schade finde, denn die Grundidee hinter der Aussage „Triffst du Buddha, töt ihn!“ gefällt mir. So müsste Buddha doch als Buddha wiedergeboren werden oder etwa nicht? Daher dürfte es nicht schlimm sein, ihn zu töten – sofern seine Religion ehrlich ist. Eine spannende Frage, zu der ich gerne etwas im Buch gelesen hätte. Aber auch so ein empfehlenswertes Werk. 

Weitere Werke zum Thema Indien findet ihr in der Linkliste bei der lesenden Minderheit
Ich bin schon ganz gespannt, welches Thema wir für Mai/Juni vorgegeben bekommen. Auch da werde ich sicher wiedet mitlesen.

Liebe Grüße,
Stefanie

Kommentare:

  1. hört sich ja böse an, der Titel,
    aber der Inhalt klingst gut.
    Liebe Grüße Sandra
    schöner Blog, ich bin dann mal 51...

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  2. Oh ja Siddharta, das hätte ich auch mal lesen sollen. Ich finde es toll.

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Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freu mich sehr über die lieben Worte!

Viele Grüße,
Stefanie

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